8th nov THE SEA + lonski and classen + chuckamuck
8/11/ @ NBI: THE SEA (UK) + LONSKI AND CLASSEN + CHUCKAMUCK
2009 has already been a whirlwind of a year for brothers Alex and Peter (AKA The Sea) having toured all over Europe and the UK as well as playing the SXSW Festival in Austin, Texas. Their Critically acclaimed debut album ‘Get It Back’ received rave reviews from all corners of the globe and media (See quotes below). After delighting gig-goers with their first four singles, The Sea delivered their acclaimed debut album, released via Lusty Records. The album which has received high acclaim from the music press (Kerrang amongst others awarding it 4 K's out of 5) has all the power and energy that is the sound of THE SEA . Proving themselves to be favourites with praise from The Fly, Music Week, The Guardian, Radio One and Kerrang! plus live dates with The Zutons, The Gossip, The Holloways, Santogold, Lightspeed Champion, Good Shoes and The Rumblestrips, this Cornish duo are successfully cementing themselves as an exciting new band both on the live circuit and through their recordings. The Sea recently released a free download track with ex-Babyshambler Gemma Clarke’s current band The Krak, a cover of Prodigy’s ‘Out of Space’ that the two bands performed together at Glastonbury Festival. Their debut album 'Get it Back' was mixed by legendary John Cornfield (Muse / Razorlight / Joe Lean and the Jing Jang Jong). First time in Berlin.
quotes:
"OK, here we go… our music is the sound of two guys playing the hell out of their instruments, its pop, its rock and everything else in between." the sea on toast on fire
"Love Love Love - no 8 in 'Top 10 Songs you should listen to Now!'" kerrang
"much better than paying the 300 quid for a Led Zep ticket. Seriously they were really good!" nme
"Completely fantastic stew of riffing and vocal histrionics!" the guardian
"a lusty lo-fi head-fucking fairytale romp with White Stripes-Black Keys blues to make a debut that's ACE ACE ACE" fly
Lonski and Classen kennen sich seit ihrer Teenagerzeit. Ausgehend von einer gemeinsamen Begeisterung für Nirvana gründete man in der rheinischen Provinz eine Band, um dann zur Jahrhundertwende nach Berlin zu ziehen. Dort angekommen, klinken sich die beiden nicht in die üblichen Hipsterschaltkreise ein, sondern bastelten an ihrer eigenen Version von loopbasiertem Post-Rock. Die Band hat soeben ihr neues Album "Climbing on Branches" auf Matrosenblau veröffentlicht. Lonski and Classen halten die Waage zwischen Ruhe und Ausbruch, Fragilität und Verspieltheit. Und obwohl sie in letzter Zeit nicht wenig auf Bühnen unterwegs waren, ist kein Mal zu viel; wer sie noch nicht live gesehen hat, sollte dies bald nachholen.
Zitate:
"Wenn man Lonski and Classen seit Jahren nicht schon als Heroen der Berliner Off-Musikszene kennen würde,könnte man beim Hören ihrer neuen Platte Climbing on branches (matrosenblau/ indigo) meinen, dass dies der aktuelle heisse Scheiss aus Kanada oder New York wäre. Seit Anfang 2009 spielen sie Stücke ihres neuen Albums und diese Konzerte gehörten zum Besten, was Berlin in diesem Jahr live passiert ist.Schon "strain everything" , der opener des Albums, macht klar, was kommen wird - grosser elegischer Pop (mit leichten Anleihen bei Radiohead, Sea and Cake, ...)" am Start
"Über allem ein Gesang, der an die Großen gemahnt. Die Buckleys, den Yorke und die späten Talk Talk. Und wie weit die beiden dabei jeglichem Post-Rock-Revival voraus sind, beweisen vor allem die wunderbaren Gesangslinien, die in der mathematischen Genauigkeit im geometrischen Spiel der Instrumente herzensschöne Momente reinen Gefühls beigeben." Tip
"Die Herren Lukas Lonski und Felix Classen sind Randgewächse am langen Schatten des Postrock, und somit Teil jenes still schwellenden Revivals einer Musik, die dem Instrument seine Stimme zurückgab, und vor lauter Zählen die Melodielinien nicht vorhandener Songtexte vergaß. Unsere lokalen Helden entsinnen sich nun nicht nur der Freuden des Musizierens nach Zahlen, sonder erinnern sich auch der Freundlichkeit schön gesungener schlichter Worte. Und so laden sie Tautropfenloops, Regenbogengitarren und getupftes Schlagwerk in ihren Spielkreis ein, um dem Sommer ein Ständchen zu bringen." goldmund
Chuckamuck sind aus Berlin und das wirklich. Und nicht aus irgendwelchen Vororten, sondern direkt aus dem Moloch der Innenstadt - und der beste Beweis, das gegen alle Abrede von Zeit zu Zeit immer noch etwas hochgrünen kann, das sich seinen Weg bahnt. Genau wie alles, was über diese Stadt hinweggeht und sie ständig zu verändern versucht und sie doch am Ende es immer noch schafft, sie selbst zu bleiben, so haben auch Chuckamuck gründlich ihre Rocknrollfibel studiert (und dafür ihre Schulbücher fortgeworfen), aber was sie machen ist nur von ihrem eigenen Anspruch bestimmt, Musik zu spielen, die echt ist, aus dem Bauch kommt, rauh ist und liebenswürdig - zwischen Zerstörungswut und Lebensfreude. Chuckamuck sind nicht cool, sie sind sie selbst, und sie polarisieren; sie werden geliebt oder gehaßt dafür. Und sie erleiden das Schicksal vieler deutscher Bands, daß sie schlichtweg ignoriert werden. In England würde man sie in eine Schublade stecken mit Artic Monkeys, The Coral, Jamie T (manche meinen sogar Babyshambles), während sie hier aus den Bars geschmissen werden und man ihnen rät, doch vielleicht nicht so viel aufzutreten, was Chuckamuck jedoch dankenswerterweise immer noch bei jeder kleinsten Gelegenheit tun. Immerhin supporteten sie vor zwei Monaten sogar schon Health und Crystal Antlers, und auch ein Label hat sich endlich gefunden: das Berliner Label Staatsakt (Ja, Panik) veröffentlicht dieser Tage die Debütvinylsingle "Autofahrn". Was uns (nicht nur aus lokalpatriotischen Gründen) überaus freut, und wir daher feiern.
Zitate:
The term „Garage Rock“ gets tossed around pretty liberally these days. In the last 5 years (a little after Chuckamuck where already plucking Chuck Berry covers in a damp cellar with stolen electricity as 13 year-olds), Garage Rock has retrogressed from a nerdy distant relative of punk in 2002, to being found as the feature of music-magazine cd compilations; to inspiring catwalk couture; to being butchered by rich mommies boys with expensive amps and pedals to make them sound cheap; and finally, now, the intolerable depths of fastfood advertising and being represented in soundless billboard advertising. Chuckamuck wont give a fuck about this opening statement, but I do. Cuz I see these young scamps as the syrum to this poison, the antithesis of this culture and the bullet in the cop that is punk langour and homogeneity that should have died out in the 80s. Chuckamuck ARE garage rock. They do bad at school." Jimmy Trash
"Berlins Nummer-Eins-vom-College-rausgeflogen-Band!" staatsakt
"der hörenswerten Berliner up-and-coming Trash-Garage-Rock-Band" spex
"Dilettantismus à la Black Lips" beatclub hamburg
"Die neuesten Sensationen klingen nicht immer unbedingt nach Innovation. Die in Berlin gerade steil gehenden Chuckamuck antworten auf Kraftwerk´s Autobahn mit Garagenrock wie zu rumpeligsten Beatclubzeiten, gepaart mit einem feisten jugendlichem Humor und dem Songwriting von Oskar Wald: Mit 14 die Schauspielkarriere beendet, mit 16 von der Schule geflogen um fortan nur noch Musik zu machen und auch der Rest der Band ist noch nicht volljährig. Klingt alles wie die coolste, kredibelste Antiantwort auf DSDSS und ähnlichen Schmu. Aufgenommen bei DM Bob, gemastert von King Khan dieses erste Lebenszeichen zur Tour in den Herbst-schulferien 2009." flight 13 records
"Chuckamuck are real teenagers who aspire to become the German Black Lips. They write beautiful songs, a couple of them even in German and their set was full of energy. Even the sloppiness looked staged. Great band! Their teenage fans danced like crazy until the set of speakers fell down. So the Black Lips reference is not really that far-fetched." mischalke04
"eine schräge black lips-esque lofi rnr band der wirklich überraschend ansprechend und sympathischen sorte. die jungs sind optische 16 und spielen ohne pose und falsche etikette." tilllate
"Chuckamuck denken nicht daran, sich für ihre jungen Jahre zu schämen. Ihre Musik ist so verboten lässig, dass einem die Bierflasche aus dem Gesicht fällt." leise ist woanders
"Ein Label bringt die erste Vinylveröffentlichung dieser Berliner Jugendlichen auf den Markt und ich kann denken, daß ich schon immer wußte, daß deren musikalisches Potential einmal richtig gewürdigt werden wird und nicht nur für Luft oder Liebe gepunkt wird." tom im motor blog
date: sunday, nov 8th, 9pm. STARTS EARLY!!!
venue: NBI, Schönhauser Allee 36, U- Eberswalder Strasse
costs: not that much. ask for guestlist.
in co-operation with A MONTH OF SUNDAYS
LINKS:
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